petra weiner-jansen                                                   infos

Zu meinen Arbeiten

Ich arbeite nicht planerisch, nicht vorgedacht, vielmehr lasse ich im kreativen Prozess die Gestaltwerdung “einfach” geschehen; ganz direkt und ohne inhaltliche Korrektur. Es geschieht einfach, nicht gesucht, eher gefunden.

Der künstlerische Arbeitsprozess ist für mich gleichsam “innere Arbeit” sehr intensiv, kraftvoll und elementar zwingend... “im Vertrauen auf die Weisheit meiner Hände”.

Meine Figur-Findungen wirken teilweise anmutig, zart wie “Porzellan-Figurinnen” aus vergangenen Zeiten, aber durch rauhe, porige, rissige Oberflächenbeschaffenheit gleichzeitig neu, hergestellt aus JETZTZEIT-Material BETON.

Die aktuellen wie zeitlosen Aussagen meiner Arbeiten: Verletzung, Unfreiheit, Angst und Gewalt,

...aber auch Überlebensmut, Stärke, Würde und Schönheit sind werkimmanent.

In meinem Verständnis sind meine Plastiken auf einer tieferen, eher unterbewußten Erfahrungsebene MANIFESTATIONEN er-innerter Seinszustände. Sie spiegeln nicht die reale, sichtbare Wirklichkeit, sondern sind Zeit-Zeugen ohne Alter, immer während.

So entstanden die Werkgruppen “UNGEBOREN” (10), “KINDFRAUEN” (25), und “BE-RÜHRUNG AFRIKA” (10); in Arbeit ist die Serie ENGEL/GRENZGÄNGER.

...Hier hat sich etwas materialisiert, was sich zeigen will.

Bildhauerei

Mit Hilfe des Werkstoffes Ton (weich, plastisch formbar) finde ich meine Figuren Formal und inhaltlich. Im bildhauerischen Umformungsverfahren mittels Gips ist das Arbeitsergebnis eine Plastik aus Beton. Meine Plastiken sind zwischen 65 - 130 cm hoch.

Jede Figur-Findung ist ein UNIKAT.

Themen/Titel

Die Themen meiner Arbeiten sind Ergebnisse eines inneren Dialoges

Die Titel ergeben sich für mich auf der Ebene des Wiedererkennens,Wiedererlebens im unmittelbaren Arbeitsprozess. Meine Titelgebungen sind subjektiv, möchten aber dem Betrachter Raum geben für eigenständig assoziative Gedanken und Gefühle.

“Zitate aus Reden und Presse” (Öffentlichkeit)

Clemens Jöckle, Leiter Galerie Speyer

Martina Cerin, Kunsthistorikerin

Beate Steigner-Kukatzki; Rheinpfalz

“Meine “Figur-Findungen” irritieren bezüglich ZEIT und Raum und überzeugen durch ihre Präsenz, JETZT..

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